Alle Beiträge von Gabriela Hund

Repair ohne Café

Für den 15. August, 14-17 Uhr ist in Reichelsheim im Haus der Vereine, Bismarckstr. 24 wieder ein Repair Café geplant. Es wird ganz anders ablaufen wie die bisherigen Repair Cafés. Von 14 bis 16 Uhr können Geräte zur Reparatur abgegeben werden; von 16-17 Uhr ist dann nur noch Abholung. Nur die Reparierenden sind im Adlersaal. Besuchende können bei schönem Wetter im Innenhof an Tischen warten; Einheimische können auch nach Hause gehen und später zur Abholung wieder kommen. Die übliche Bewirtung entfällt leider. Nur Wasser und abgepackte Snacks können wir anbieten. Wir arbeiten nur mit einer reduzierten Anzahl an Reparierenden, so dass wir vielleicht auch nicht alle nachgefragten Reparaturen durchführen können. Bitte tragen Sie bei der Anmeldung einen Mund-Nasen-Schutz. Es ist nicht das, was wir mal hatten, aber es ist besser als nichts. Und deshalb freuen wir uns auch unter diesen Umständen auf Ihren Besuch! Rückfragen und Infos unter Tel. 06164-6429477 oder Mobil 0157-39258499. Falls kurzfristige Änderungen nötig sein sollten, erfahren Sie diese auch auf www.generationennetz-reichelsheim.de .

Briefe in Altersheime

Wer macht mit? Wir schreiben Briefe oder basteln für Bewohner*innen unserer Alters- und Pflegeheime. Schreiben Sie mit und werfen Sie die Briefe in den Briefkasten des GenerationenNetzes, Rathausplatz 1. Oder rufen Sie uns an, um eine persönliche Übergabe Ihrer Bastelarbeit zu vereinbaren, unter Tel. 06164-6429477.

In der Regel an jedem Freitagmorgen bringt Koordinatorin Gabriela Hund die Briefe und Bastelarbeiten in die Pflegeheime.

Diese Idee ist entstanden in der Nachbarschaft Reichelsheim auf www.nebenan.de

Mobile: Ast mit Papierfischen und Botschaft "Bleib lebendig"
Jedes Reichelsheimer Pflegeheim hat ein solches Mobile, gebastelt von Dagmar Kirch, bekommen.

Zu zweit 500 Masken genäht

Gisela Scheve, Birte Undeutsch, jeweils mit Mundschutz, diverse Munschutze auf der Wäscheleine
Gisela Scheve und Birte Undeutsch, die Maskennäherinnen von Reichelsheim

Vor Corona haben sich die beiden Frauen im Repair Café Reichelsheim am Nähtisch engagiert. Seit zwei Monaten haben Gisela Scheve und Birte Undeutsch nun unentwegt genäht: Gesichtsmasken in allen möglichen Formen, insgesamt etwa 500 Stück. Birte Undeutsch erzählt: „Ich habe Masken nach so ziemlich jedem Schnittmuster genäht, gerade und abgerundete, mit Einlagen, mit Schrägbändern oder Gummis, hinter den Ohren oder dem Kopf. Es gibt kein Modell, das für alle passt, jeder hat da unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen. Insgesamt habe ich ungefähr 80 Masken genäht, davon ca. 30 fürs GenerationenNetz Reichelsheim, und dann noch mal 20 mit einem Team, davon sind 15 auch ans Netzwerk gegangen.“ Gisela Scheve hat etwa 400 Masken für’s GenerationenNetz und für’s Diakonische Werk Odenwald genäht, außerdem noch einige im persönlichen Umfeld. Im GenerationenNetz wurden bereits weit vor Beginn der Maskenpflicht die Mitarbeiterinnen des Fahrdienstes und deren „Passagiere“ versorgt, außerdem die Einkaufshilfen in Reichelsheim und Brensbach. Das Diakonische Werk hält im Betreuten Wohnen Kontakt zu 201 Personen. Dank des Reichelsheimer Engagements konnten die 37 Mitarbeitenden und ein guter Teil ihrer Klienten ebenfalls mit Masken versorgt werden.

Nachbarn und Familienmitglieder der beiden Näherinnen haben ihre Vorräte an Stoff und Gummiband geplündert und die Materialien gespendet – herzlichen Dank! Weiteres Material hat das Diakonische Werk finanziert.

Birte Undeutsch ist die richtige Handhabung der Masken wichtig: „Wenn sie feucht oder nass werden, nützen sie nichts. Deshalb immer trocknen, bzw. wechseln, nicht länger als 20 Minuten am Stück tragen, danach sind sie vom Atem durchfeuchtet.“ So ihr Tipp, und: „Beim Abnehmen unbedingt darauf achten, dass man nur die Bänder anfasst, wenn man mit den Fingern in die frisch gesammelten Viren greift, ist das Ganze ziemlich sinnlos.“

Gabriela Hund, Koordinatorin des GenerationenNetzes Reichelsheim, dankt den beiden Näherinnen herzlich für ihre Arbeit.

Ostersteine

Ostersteine 1
#staerkeralsdertod Facebook: Ostersteine; suchen, finden, weitergeben; Foto: „Kirche im Dialog“, Nordkirche

Die „Ostersteine“ sind ein gutes kleines Gegenmittel gegen Die Angst vor der Corona-Krankheit.                                                                                                         Menschen bemalen Steine und legen sie irgendwo aus, um anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Graue Steine verwandeln sich in bunte Steine. Sie werden bemalt: mit einem Regenbogen, einem Engel, einer Blume, einem Kreuz oder einem Mutmachspruch. Und dann geht man ans Werk und verteilt sie: Am Feld – und Wegrand, vor die Tür anderer Menschen, an besonderen Orten wie Kirchen, Kindergärten oder Lebensmittelläden. Sie sollen gefunden werden und Freude machen: wie Ostereier und wie ein kleiner Schatz, der daran erinnern soll, dass Ostern das Fest des Lebens über den Tod ist.                                                                               

Das GenerationenNetz Reichelsheim lädt dazu ein, sich zu beteiligen. Jede und Jeder kann mitmachen. Gabriela Hund, Koordinatorin des GenerationenNetzes erzählt: „Die Idee der bunten Steine zum Verschenken kommt ursprünglich aus England. In der Nordkirche, Projekt „Kirche im Dialog“, wurden dann Ostersteine daraus.“

Ostersteine 3
Ostersteine aus der Kirchengemeinde Krummesse Facebook: Ostersteine; #staerker als der Tod ; suchen, finden & weitergeben; Foto: „Kirche im Dialog“, Nordkirche

Und jetzt soll es die Aktion auch im Gersprenztal geben. Dafür wirbt das GenerationenNetz gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern (Diakonisches Werk Odenwald, Evangelische Michaelsgemeinde Reichelsheim, Mary Anne Kübel-Stiftung, Evangelisches Dekanat Vorderer Odenwald). Ab jetzt und bis zum Osterfest (und gerne auch noch danach) können Steine gesammelt, angemalt und ausgesetzt werden. Dann werden aus den kalten grauen Steinen Hoffnungssteine!

Hier gibt’s eine Anleitung dazu: https://www.mi-di.de/magazin/ostersteine

In Reichelsheim gefunden:

Osterstein: Auferstanden
Osterstein: Auferstanden #staerkeralsdertod Facebook: Ostersteine ; suchen, finden & weitergeben; Foto: Gabriela Hund

Einkaufshilfe Corona ab sofort aktiv

Ältere und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sind vom Corona-Virus besonders gefährdet und sollten zuhause bleiben. Menschen in Quarantäne müssen zuhause bleiben. Das GenerationenNetz organisiert für alle, die nicht direkt von Nachbarn oder Verwandten versorgt sind, Einkaufshilfen. Auch Arztrezepte können abgeholt werden. Bitte melden Sie sich unter Tel. 06164-6429477 oder info@generationennetz-reichelsheim.de.

Auch Angebote zur Mitarbeit werden weiterhin gerne entgegen genommen.

Einkaufshilfe für Coronazeiten gesucht!

Wir rufen Menschen dazu auf, in der Corona-Krise Nachbarschaftshilfe anzubieten. Besonders gebraucht werden Einkaufshilfen für Menschen in Quarantäne oder Risikogruppen, also Ältere oder Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Außerdem sind sicherlich auch berufstätige Eltern für Babysitting-Angebote dankbar. Das GenerationenNetz hat eigentlich einen Pool von Menschen, die auch beim Einkaufen unterstützen. Aber diese Menschen sind selbst bereits älter und gehören zu den Risikogruppen. Deshalb sind jetzt Menschen unter 65 Jahren als Unterstützende gefragt. Vielleicht können auch Sportmannschaften, deren Saison jetzt früher beendet ist, oder Chöre, deren Konzert jetzt gerade ausfällt, Einkäufe übernehmen.

Die Koordinatorin des GenerationenNetzes nimmt für Reichelsheim gerne Angebote zur Einkaufshilfe entgegen. Sie ist erreichbar unter Tel. 06164-6429477 oder info@generationennetz-reichelsheim.de.